Germany   +00-1234567890

Rücknahmepflicht für Elektrogeräte ist in Kraft getreten

elektroschrottSeit dem 24. Juli müssen sowohl der Einzelhandel als auch der Online-Handel kostenlos Altgeräte zurücknehmen.

Mit dem Inkrafttreten dieser neuen Rücknahmeverpflichtung für Elektroschrott am 24. Juli sind stationäre Händler und Online-Anbieter verpflichtet, kostenlos alte Elektrogeräte zurück zu nehmen und zu recyclen. Die Verpflichtung ergibt sich aus dem Elektrogesetz (ElektroG) aus Oktober 2015.

Voraussetzung für diese neue Rücknahmeverpflichtung ist beim Online-Handel eine Versand- und Lagerfläche von mehr als 400m², beim stationären Handel ab 400 m² Verkaufsfläche für Elektrogeräte. Elektronikmärkte wie Media Markt oder Saturn fallen damit unter diese Regelung, Lebensmittelhändler wie Edeka oder Rewe jedoch nicht.

Rücknahmeverpflichtung auch gegenüber Nicht-Kunden
Bei Großgeräten (z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank) sind die Händler nur beim Kauf eines Gerätes, das denselben Zweck erfüllt, verpflichtet das Altgerät anzunehmen. Für Kleingeräte gilt die Verpflichtung unabhängig davon, ob man Kunde beim Händler ist oder nicht. Es bedarf somit auch keiner Vorlage eines Kassenbons. Als Kleingerät gelten solche, deren längste Kante 25 cm nicht überschreitet. Das heißt man kann seinen alten ausgedienten Fön an jeder Ecke loswerden. Das alte Recyclingsystem mit den Wertstoffhöfen bleibt bestehen. Händler dürfen einen aber nicht einfach auf diese Möglichkeit verweisen. Der Internethändler kann eine stationäre Annahmestelle, mit der er kooperiert benennen. Besonders auf dem Land kann dies allerdings mit größeren Entfernungen verbunden sein. (mehr …)

Online-Shops: Müssen Versandkosten ins Ausland angegeben werden?

Online-Händler sind beim Verkauf über ihre Online-Plattformen dazu verpflichtet, dem Kunden bestimmte Informationen rund um das Produkt zu geben. Ob zu den Pflichtinformationen auch die Versandkosten ins Ausland gehören, musste jetzt das OLG Düsseldorf entscheiden.

Fehlende Angabe zu den Auslandsversandkosten kann abgemahnt werden

In dem vorliegenden Fall ging es um einen Online-Händler, der unter anderem Sonnenschirme über eBay verkaufte. Dort waren die Versandkosten für den Auslandsversand nicht eindeutig angegeben. Der Kunde musste diese Kosten beim Verkäufer direkt erfragen. Ein konkurrierender Sonnenschirmhändler hielt das für wettbewerbswidrig und mahnte den eBay-Händler ab.

Bei der späteren Klage entschied das Landgericht Düsseldorf zunächst, dass Online-Händler nur die notwendigsten Informationen zum Artikel geben müssen (Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 10.04.2014, Az.: 14c O 11/14). Das Landgericht sah die fehlenden Auslandsversandkosten daher als Bagatelle an. Das Oberlandesgericht Düsseldorf sah dies jedoch in der aktuellen Entscheidung anders. (mehr …)

Onlineshops des stationären Handels holen auf

Eine Studie des IFH Köln beweist: Die deutschen Online-Shopper geben fast jeden dritten Euro in Shops ursprünglich stationärer Händler aus. Laut der aktuellen Hochrechnung steuert der Online Handel 2014 auf ein neues Rekordhoch mit einem Marktvolumen von voraussichtlich knapp 43 Milliarden Euro zu.

Ergebnisse des neuen „IFH-Branchenreport Online-Handel“ zeigen, dass auch stationäre Händler mit ihren rund 80 000 Online-Shops ihre Position im E-Commerce behaupten und zwischenzeitliche Anteilsverluste teilweise wieder aufholen konnten. So werden im Jahr 2014 voraussichtlich über diesen Vertriebsweg rund 13 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Plus von 15 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr, entspricht. (mehr …)

IBM entdeckt mit Supercomputer Watson den Online-Handel

Kann IBMs Supercomputer Watson den E-Commerce verändern? Schlappe 100 Millionen US-Dollar wurden investiert und rund 2.000 Mitarbeiter sollen den Supercomputer in den Online-Handel begleiten Bekannt wurde der Rechner im Jahr 2011, als er in der US-Quizshow „Jeopardy“ erstmals menschliche Kandidaten besiegte. Seitdem versucht IBM seinen Superrechner mit bislang überschaubarem Erfolg zu vermarkten. Nach den Geschäftsfeldern

Wachstumspotenziale des Online-Handels

Die Unternehmensberatung AT Kearney hat das Wachstumspotenzial für E-Commerce in 186 Ländern untersucht. Laut Studie „The 2013 Global Retail E-Commerce Index“ sind die vielversprechensten Wachstumsmärkte China, Japan und die USA. Deutschland belegt Platz 6. Bis 2017 soll der deutsche E-Commerce-Markt um jährlich 12 Prozent zulegen – und damit schneller wachsen als jeder andere in Westeuropa.

Online-Handel auf dem Siegeszug

Der Siegeszug des Online-Handels geht unaufhaltsam weiter, auch in der zurückliegenden Weihnachtszeit. Der klassische Einzelhandel bekommt dieses zu spüren. In manchen Sparten, beispielsweise bei Büchern und Tonträgern, liegt der Marktanteil bereits bei 30 Prozent.

Im abgelaufenden Weihnachtsgeschäft werden die Internethändler wie Amazon, Otto oder Zalando dem klassischen Einzelhandel wahrscheinlich so viele Kunden abgejagd haben wie nie zuvor. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes des deutschen Versandhandels (bvh) rechnen die Online-Händler in den wichtigsten Verkaufswochen des Jahres mit Umsatzzuwächsen von mehr als 40 Prozent. Daran dürften auch die Streiks bei Amazon kaum etwas geändert haben. Zum Vergleich: Der gesamte Einzelhandel rechnet im Weihnachtsgeschäft gerade einmal mit einem Umsatzplus von 1,2 Prozent.
(mehr …)

DHL Paketzustellungen am Abend

Die Deutsche Post-Pakettochter DHL wird ab sofort in Berlin Sendungen auch am Abend zustellen. Bisher war dieser Service nur im Ruhrgebiet und in Köln verfügbare und soll jetzt ausgedehnt werden, teilte der Konzern am Mittwoch in Bonn mit. Noch im Oktober werde München folgen. Bis Mitte nächsten Jahres solle die Abendzustellung in allen Ballungsräumen möglich

Onlinehandel wächst zweistellig

Die Top 100 E-Shops, angeführt von Amazon und Otto, erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 18,5 Mrd. Euro.  Das ist eine Steigerung von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Angeführt wird das Ranking erneut durch Amazon mit 4,8 Milliarden Euro Umsatz. Der weltgrößte Onlinehändler ist mit einigen weiteren Shops wie javari.de, de.buyvip.com im Markt

Betrug im Online-Handel

Die Bedrohung durch Betrug im Internet wird immer schlimmere für den Online-Handel. Nahezu 70 Prozent aller Online-Shop-Betreiber in Deutschland sind bereits Opfer geworden. Für viele Händler kann diese Art der Cyberkriminalität sogar existenzgefährdend werden. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des Händlerbundes „Betrugserkennung im Online-Shop“, an der insgesamt 578 Online-Händler anonym teilnahmen. Der Händlerbund,

EU will Hindernisse im Online-Handel abbauen

EU Kommissar Barnier beklagte am Donnerstag im Europaparlament in Straßburg, dass es immer noch große Hürden für den grenzüberschreitenden Online-Handel gibt. So seien die Zustellgebühren im Auslandsverkehr „noch bis zu drei Mal teurer“ als im Inlandsverkehr. Daher will die EU-Kommission im Herbst „ein länderübergreifendes System für die Zustellung von Waren entwickeln“. Laut Barnier beziehen sich