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Der reichste Mensch der Welt: PayPal überweist versehentlich 92 Billiarden Dollar

Für ein paar Stunden war Chris Reynolds der reichste Mann der Welt – wegen eines PayPal-Fehlers. Von dem Geld spendete er den Demokraten und wollte die Schulden der USA tilgen.
Wie die Philadelphia Daily News berichtet, soll Chris Reynolds, Chef einer PR-Firma, bei der Kontrolle seines PayPal-Kontos überrascht festgestellt haben, dass er ein Guthaben von 92.233.720.368.547.800 US-Dollar hat, also 92 Billiarden Dollar. Nachdem er das feststellte, habe er erst einmal 30 Dollar an die Demokraten gespendet, so Reynolds. Mit dem übrigen Geld wollte er dann die gesamten Staatsschulden der USA beglichen – diese lagen in 2012 bei lächerlichen 16,06 Billionen Dollar – und das örtliche Baseball-Team von Philadelphia, die Philies, kaufen.

Tatsächlich hätte er sich noch mehr leisten können. Vielleicht ein paar Flüge zum Mond oder sogar einen ziemlich langen Aufenthalt im Weltraumhotel, denn die Summe beträgt ein Vielfaches des gesamten Bruttoinlandproduktes der Welt und natürlich auch des Vermögens des reichsten Mannes der Welt. Carlos Slim kam 2011 auf ein Vermögen von lächerlich anmutenden 74 Milliarden Dollar.

Doch die Freude über das gigantische Vermögen währte nur kurz, Paypal hatte den Fehler bereits korrigiert und Reynolds Konto auf Null gesetzt. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Vorgang nicht kommentieren, angeblich aus Datenschutzgründen. Aber Reynolds berichtete, er habe kurz darauf von Paypal ein weiteres Schreiben mit dem neuen Kontostand erhalten.

Paypal hat Reynolds übrigens zeitgleich erinnert, dass er seine Kredikartendaten aktualisieren müsse. Das findet Reynolds traurig: „Trotz 92 Billiarden trauen die mir immer noch nicht.“

Update 2.2.4

 

Update 2-2-04
2.2.4.zip
Version: 2.2.4
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Details...
Unseren Update Service können Sie hier buchen: Updateservice

update

Allgemeiner Hinweis zum Update 2.2.4
Es wurden wieder eine Reihe von Bugs behoben. Neu ist, dass über ein PayPal Account jetzt mehrere Bigware Shops parallel abgewickelt werden können.

NEUERUNGEN:
1. Mit 1 PayPal Account können jetzt auch mehrere Bigware Shops betrieben werden.

BUGFIXES:
1. In der Bestellübersicht im Kundenkonto werden in der Liefer- und Rechnungsanschrift das Land jetzt korrekt ausgegeben.
2. Kommentare von Kunden werden bei Zeilenumbruch korrekt dargestellt
3. Bei Versandkostenfreiheit wird die Versandart Selbstabholer angezeigt
4. Wenn Optimierter Bestellprozess aktiviert ist, wird im Warenkorb wieder die Gesamtsumme angzeigt
5. Die Anzeige der Unterkategorieauflistung bei Kategorieauflistung nach Hersteller führt nicht mehr zu einer Fehlermeldung
6. Eingabemöglichkeit der Shop Empfehlung bei Kundenregistrierung erscheint wieder
7. Bei einigen Datenfelder der Kundenregistrierung/Kundenaccount stimmten die Angaben zum „Mussfeld“ nicht mit der Einstellung in der Admin überein.

Änderungen
1. Verbesserung der orthografischen Kontrolle der Dateneingabe bei Kundenregistrierung.
2. Verbesserung der CSV Importfunktion bezüglich Sonderzeichen und HTML Code.
3. Bei der Kundenregistrierung/Kundenaccount können Telefon- und Faxnummer separat als einzugebende und/oder Pflichtfelder eingestellt werden

Sprachkorrekturen
1. Weitere Verbesserung der Fremdsprechenübersetzung in der Shop Admin

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Installationshinweis:

Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie

Der Bundesrat hat am 5. Juli 2013 das vom Deutschen Bundestag am 14. Juni 2013 beschlossene Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie ohne Einspruch passieren lassen. Die neuen Regeln werden dann zum 13. Juni 2014 in Kraft treten.

Die Verbraucherrechterichtlinie 2011/83/EU aus dem Jahr 2011 hat das Ziel, den Online-Handel innerhalb der EU im Wege einer Vollharmonisierung zu vereinfachen. Dies soll durch eine Angleichung der Vorschriften in den einzelnen Mitgliedstaaten realisiert werden. Zu diesem Zweck wurde der bisher verfolgte Ansatz der Mindestharmonisierung aufgegeben, der u.a. zu verschiedenen Widerrufsfristen in den EU-Staaten geführt hatte.

Das nun beschlossene Gesetz enthält eine Vielzahl von geplanten Änderungen und Neuerungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vor allem für den B2C-Bereich. Nähere Einzelheiten hierzu werden auf den Seiten des Bundesministeriums für Justiz bekannt gegeben. Der Händler wird z.B. im Rahmen der Neuregelungen zum Widerrufsrecht verpflichtet, dem Verbraucher ein vorgegebenes Muster-Formular oder eine andere eindeutige Widerrufserklärung zur Verfügung zu stellen. Möglich ist es dabei auch, ein solches Formular auf der Website bereit zu halten; in diesem Fall muss der Unternehmer den Zugang des Widerrufs auf einem dauerhaften Datenträger bestätigen. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage. Das Musterformular kann wie folgt aussehen:

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Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular ausund senden Sie es zurück.)

  • An [hier ist der Name, die Anschrift und gegebenenfalls die Faxnummer und E-Mail-Adresse des Unternehmers durch den Unternehmer einzufügen]:
  • Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
  • Bestellt am (*)/erhalten am (*)
  • Name des/der Verbraucher(s)
  • Anschrift des/der Verbraucher(s)
  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
  • Datum

______________

(*) Unzutreffendes streichen.

 

EU will Hindernisse im Online-Handel abbauen

Michel_BarnierEU Kommissar Barnier beklagte am Donnerstag im Europaparlament in Straßburg, dass es immer noch große Hürden für den grenzüberschreitenden Online-Handel gibt. So seien die Zustellgebühren im Auslandsverkehr „noch bis zu drei Mal teurer“ als im Inlandsverkehr. Daher will die EU-Kommission im Herbst „ein länderübergreifendes System für die Zustellung von Waren entwickeln“. Laut Barnier beziehen sich die meisten Beschwerden von Konsumenten zum Onlinehandel gerade auf die Zustellgebühren. Auch den Bereich des Urheberrechts, wo es national unterschiedliche Regelungen gibt, will sich Barnier ansehen. „Das Urheberrecht soll kein Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung sein, sondern die Entwicklung erleichtern.“ Allerdings müsse auch Sorge dafür getragen werden, dass die Urheber nicht um Einkünfte umfallen.

Urteil des BGH: Sind tatsächlich anfallende Versandkosten im Warenkorb auszuweisen?

Wie ein Onlinehändler-Verband berichtet, wurde kürzlich ein Onlinehändler von der Wettbewerbszentrale abgemahnt, weil er die Versandkosten nicht bereits in seinem virtuellen Warenkorb konkret ausgewiesen hatte. Angeblich hatte der Händler in seinem virtuellen Warenkorb nur die Zwischensumme der Bestellung sowie den Hinweis „zzgl. Versandkosten“ angegeben, wobei über die Worte „zzgl. Versandkosten“ auf eine Informationsseite im Online-Shop verlinkt wurde, auf der die konkreten Versandkosten aufgeführt waren. Über die konkret anfallenden Versandkosten wurde erst am Ende des Bestellprozesses, unmittelbar bevor der Kunde seine Bestellung absenden kann, informiert.

Hierin sah die Wettbewerbszentrale angeblich einen Verstoß des Händlers gegen die Vorgaben der Preisangabenverordnung und stützte sich dabei auf ein Urteil des BGH vom 16.07.2009 (Az.: I ZR 50/07).

Darin hatte der BGH auszugsweise Folgendes festgestellt:

Fallen bei der Online-Bestellung von Waren Versandkosten an, darf hierüber nicht erst belehrt werden, wenn der Verbraucher die ausgewählte Ware in den virtuellen Warenkorb legt. Es genügt aber, wenn bei der Präsentation der Ware ein allgemeiner Hinweis auf Versandkosten erscheint und gleichzeitig ein Bildschirmfenster mit Informationen über die Berechnung der Versandkosten geöffnet werden kann. Die im Einzelfall anfallenden Versandkosten sind dann bei Aufruf des virtuellen Warenkorbs anzugeben.

Sachverhalt

Die Beklagte betreibt einen Online-Shop. Die Waren, digitale Kameras, präsentierte sie auf der Internetseite mit einer kurzen Beschreibung und einer Preisangabe. Über die Versandkosten wurde der Kunde erst informiert, wenn er die Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt hatte. Die Klägerin sah darin einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung. Die Beklagte handele zudem irreführend, indem sie mit einem Testergebnis werbe, ohne die Quelle des Tests anzugeben. Die Vorinstanzen haben der Klage stattgegeben. Die Revision der Beklagten war erfolglos.

Entscheidung

Da die Vorschriften der PAngV Marktverhaltensregeln sind, verstößt gegen § 4 Nr. 11 UWG, wer nicht oder nicht rechtzeitig angibt, ob und in welcher Höhe beim Kauf zusätzlich Versandkosten anfallen (§ 1 II 1 Nr. 2 PAngV). Nach dem BGH ist die Höhe der Versandkosten ein Kriterium für den Kaufentschluss. Daher sei es erforderlich, dass der Verbraucher, der im Internet Ware bestellt, die Angaben nicht erst bei Ausführung der Bestellung erhält, sondern schon, wenn er sich mit dem Angebot näher befasst. Die Höhe der im Einzelfall anfallenden Versandkosten sei aber häufig variabel, weil sie z.B. davon abhänge, wie viel der Verbraucher bestellt. Es sei daher nicht zwingend, bereits in der Produktwerbung die konkret entstehenden Versandkosten anzugeben. Es genüge, wenn in der Produktbeschreibung zunächst allgemein auf die Versandkosten hingewiesen wird („zzgl. Versandkosten“), sich aber bei Anklicken oder Ansteuern des Hinweises ein Fenster öffne, in dem der Besteller übersichtlich und ausführlich über deren Berechnungsgrundlagen informiert wird. Roulette spielen und online roulette spielen. Im Warenkorb müsse dann die Höhe der konkret anfallenden Versandkosten angegeben werden.

Praxistipp

Die vom BGH erlassene Entscheidung ist denkbar unglücklich formuliert und lässt zweierlei Auslegung zu – wovon jedoch eine an der Realität vorbeigehen dürfte. Derzeit muss daher jeder Betreiber eines Online-Shops selbst entscheiden, welches Risiko er insoweit einzugehen bereit ist. Für Händler, die jegliches Risiko vermeiden möchten, stünde folglich nur die Berechnung einer einheitlichen Pauschale für alle Transaktionen oder aber die gänzlich versandkostenfreie Lieferung offen.

E-Commerce: Nutzer protestieren gegen Google

Trotz Proteste Tausender Nutzer schließt Google zum 1. Juli den RSS-Reader. Der Internetkonzern will die Anwender zu Google+ locken.

Mit Hilfe eines RSS-Readers lassen sich Websites abonnieren. Artikel und Blogeinträge landen automatisch in einer Übersicht, so ähnlich wie E-Mails. Das ist sehr praktisch, wenn man auf einen Blick wissen möchte, welche Websites und Lieblingsblogs gerade neue Einträge haben. Doch acht Jahre nach dem Start zieht Google beim bislang wohl beliebtesten RSS-Programm den Stecker: Am 1. Juli wird der Google Reader eingestellt.

Der Internet-Gigant Google schließt mit dem heutigen Tag seinen RSS-Nachrichtenaggregator Reader – und die Nutzer laufen Sturm dagegen. Seitdem Google im März das Ende des beliebten Dienstes verkündete, unterschrieben mehr als 153.000 Reader-Fans diverse Petitionen zum Erhalt.

Sie protestieren lauthals in Foren und sozialen Netzwerken, flehen bei den Machern in Mountainview um eine Revision der Entscheidung – und beißen auf Granit. Google hat sich nicht erweichen lassen und schließt den Dienst. Die Nutzerzahl sei eingebrochen, die Programmierer im Reader-Team würden für andere Aufgaben benötigt – eine Begründung, die angesichts von dutzenden deutlich weniger populären Google-Services an den Haaren herbeigezogen erscheint.

Doch die Entscheidung zum Ende des Readers macht Sinn, betrachtet man sie als Teil einer neuen Produktpolitik bei Google: Weg von offenen Standards wie RSS, hin zu einer mehr Google-zentrischen Welt, in der eigene Angebote und Dienste immer bevorzugt werden – egal ob das aus Sicht der Nutzer Sinn macht oder nicht.

Nun müssen die Nutzer eine Alternative suchen, doch bislang vermag keiner der hastig programmierten Nachfolger Googles elementar wichtige Such-Funktion nachzubauen. Da viele Intensiv-Nutzer aus dem Reader heraus Empfehlungen an ihre Freunde in sozialen Netzwerken versandten, fürchten Blogger und IT-Newsseiten wie Techcrunch bereits öffentlich einen Einbruch der Leserzahlen. Auf den Seiten von Spiegel-Online werden schon jetzt einige Alternativen angeboten.

Quelle: Spiegel Online + Die Welt

Online-Handel: Post expandiert kräftig bei der Paketannahme

postDie Deutsche Post AG will künftig noch mehr Geld mit dem florierenden Internethandel verdienen. Der Bonner Konzern will bis Ende nächsten Jahres 20.000 zusätzliche Paketannahmestelle in Deutschland errichten. Das kündigte Vorstandschef Frank Appel in Berlin an. 

Bis Ende 2014 eröffne der Konzern vor allem in großen Ballungsräumen 20.000 zusätzliche DHL-Paketshops. Gegenwärtig betreibt die Post, nach eigenen Angaben „Marktführer im deutschen Paketmarkt“, rund 30.000 Möglichkeiten zur Paketabgabe. Dies sind nicht nur die traditionellen Postämter, sondern immer mehr DHL Shops bei Einzelhändlern. Die Zusammenarbeit mit dem lokalen Handel will die Post jetzt weiter ausbauen und dabei von den attraktiven Öffnungszeiten profitieren. Die ersten 10.000 Shops sollen bereits Ende diesen Jahres in Betrieb gehen. Die restlichen Annahmestellen bis Ende 2014.

 

Kreditkarte und Rechnung weiterhin beliebteste Zahlungsarten

Beim Onlinekauf zahlen Kunden am liebsten immer noch dann, wenn sie ihre Ware bereits erhalten haben, nämlich per Rechnung. Der Rechnungskauf führt beim bargeldlosen Zahlungsverkehr noch immer mit 25,1 % Anteil am E-Commerce Umsatz. Das ergab die Investors Marketing Trendstudie 2013 des EHI Retail Institutes, welche den deutschen Stationären Einzelhandel und Online-Handel untersucht. Auf Platz zwei folgt die Kreditkarte mit 16,9 Prozent vor der Zahlung per Lastschrift (15,6 Prozent).

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung drängen jedoch immer neue Bezahlsysteme auf den Markt. Diese könnten den Banken künftig ihre Vormachtstellung im Bereich Zahlungsverkehr streitig machen. So hält etwa kann das Bezahlsystem PayPal bereits einen Anteil von 13,5 % am E-Commerce Umsatz für sich verbuchen. Andere Anbieter wie Amazon oder Google folgen auf dem Fuß. Diese Entwicklung bereitet den Banken zunehmend Sorgen. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Investors Marketing, die der „Welt“ vorab vorliegt, sehen vier von fünf Führungskräften bei Direktbanken darin eine Gefahr für den Bankensektor. Unter den Sparkassen und Geschäftsbanken rechnet dagegen derzeit nur eine Minderheit mit einer ernst zu nehmenden Konkurrenz.

Silver Surfer erobern das Web

Im Internet mit 99Die Zielgruppe der kaufkräftigen älteren Generation 50 Plus ist längst im Internet zu Hause. Die sogenannten Silver Surfer sind aber durchaus anspruchsvoll und haben spezielle Bedürfnisse beim Online-Kauf. Die INTERNET WORLD Business zeigt, worauf Senioren Wert legen – und was Shop-Betreiber unbedingt vermeiden sollten.

Senioren sind eine attraktive Zielgruppe im E-Commerce: Sie haben Zeit, Geld und sind immer mehr im Internet unterwegs. Dennoch zielen viele Shop-Betreiber in ihrer Ansprache an den Bedürfnissen der älteren Internetuser vorbei. Das E-Commerce-Center Köln ermittelte etwa im Rahmen seiner „Erfolgsfaktorenstudie“, dass ältere Nutzer mehr Wert auf ausführliche Informationen und guten Service legen, während den Jüngeren beispielsweise eine mobil optimierte Website wichtiger ist.

Wie Shop-Betreiber die Zielgruppe der kaufkräftigen Silver Surfer für sich gewinnen und welche Fehler sie dabei vermeiden sollten, erfahren Sie in dem Heft-Artikel: E-Commerce für Senioren: Anspruchsvolle Zielgruppe (INTERNET WORLD Business Ausgabe 11/2013)

Quelle: onlinepc.ch; Bild: ddp

Kunden müssen Retouren künftig selbst bezahlen

Der Bundestag hat Rücksendungen im Online-Handel neu geregelt. Demnach müssen die Kunden künftig das Porto für Retouren selbst tragen, wenn sie innerhalb von zwei Wochen vom Kaufvertrag zurücktreten.

Ab Juni 2014 müssen Online-Käufer die Rücksendekosten selbst tragen, wenn sie von ihrem 14-tägigen Widerrufsrecht Gebrauch machen. Das hat der Bundestag vergangene Woche beschlossen und setzt damit eine Richtlinie der Europäischen Union um. Bislang konnten Online-Kunden zumindest Waren ab einem Wert von 40 Euro kostenlos zurückschicken.

Nach einer Umfrage von Trusted Shops, einem Unternehmen für Online-Güte-Siegel, plant die Hälfte der befragten Online-Händler, die Rücksendekosten nach der Neuregelung nicht freiwillig für ihre Kunden zu übernehmen. Spiel online roulette und roulette spielen online from roulette sites. Davon könnte möglicherweise der stationäre Handel profitieren, dessen Kunden naturgemäß keine Rückgabekosten kennen.

Unmittelbare Folgen hat die Neuregelung auch für die Konkurrenzsituation innerhalb des Online-Handels. „Die Interneteinkäufer planen mehrheitlich ihr Einkaufsverhalten im Netz zu ändern, wenn die Neuregelung in Kraft tritt, insbesondere die weiblichen Online-Shopper“, erklärt Carsten Föhlisch, Rechtsexperte bei Trusted Shops. Mehr als ein Drittel der Käuferinnen wollen einer Umfrage zufolge nur noch in Online-Shops einkaufen, die ihnen die Rücksendekosten erstatten.