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Geoblocking: Wann wird einkaufen im Ausland endlich zeitgemäß?

Die Europäer kaufen gern und viel im Internet ein. Doch weit gefehlt, wenn es um den Kauf im Ausland geht! Viele Angebote machen schon an den Ländergrenzen halt. Neben Sprachbarrieren sowie unterschiedlichen Verbraucherpräferenzen und Rechtsvorschriften in den Mitgliedstaaten, gibt es gezielte Maßnahmen, um den grenzüberschreitenden Handel einzuschränken. Ein wichtiges Hemmnis ist das Geoblocking, das auf dem Weg zum florierenden internationalen Handel noch gelöst werden muss.

Was ist eigentlich Geoblocking?

Auch wenn der Begriff „Geoblocking“ schon so alt ist wie das Internet selbst und zu Hauf durch die Medien schwirrt – nicht jeder weiß, was sich dahinter verbirgt. Beim Geoblocking handelt es sich um eine Technik, durch die Verbrauchern aufgrund des Wohnsitzes oder von Kreditkartendaten der Zugang zu bestimmten Websites verwehrt werden kann.

In der Praxis äußert sich das dadurch, dass es Kunden nicht erlaubt ist, in einem Online-Shop in einem anderen Land einzukaufen. Sie erhalten entweder den Hinweis, dass die Lieferung in das Zielland nicht angeboten wird, oder werden automatisch zu einem heimischen Online-Shop umgeleitet, in dem der Verkäufer auch eine Webseite unterhält. Der Anbieter möchte dann, dass der Kunde auf der Seite seines Heimatlandes einkauft.

Beispiel:

Screenshot Zalando.at vom 28.04.2017

Shoppen im Sortiment des österreichischen Zalando-Stores ist also genauso wenig möglich wie das spontane Ordern von Lebensmitteln für die Tage nach der Rückkehr vom griechischen Strandurlaub. Gleiches gilt für Streaming-Dienstleister: Trübe Regentage an der dänischen Küste können leider nicht mit Netflix oder Amazon Prime vertrödelt werden.

E-Commerce Maßnahmenpaket gegen Geoblocking

Juristisch ist das Thema jedoch immer noch eine Grauzone. Auch die EU hat dieses Problem erkannt und will ungerechtfertigtes Geoblocking angehen. Dazu hat man sich Anfang 2017 auf einen Verordnungsentwurf zur „grenzüberschreitenden Portabilität“ geeinigt.

Das Ziel ist es vor allem, zu vermeiden, dass Verbraucher, die Dienstleistungen oder Waren in einem anderen Land der EU online (oder vor Ort) erwerben wollen, nicht durch unterschiedliche Preise, Verkaufs- oder Zahlungsbedingungen grundlos diskriminiert werden. Der Entwurf sieht vor, dass Dienstleister wie Netflix, Amazon Prime, Spotify oder Steam es ihren Nutzern erlauben müssen, auch auf EU-weiten Reisen auf die Dienste zugreifen zu dürfen.

Dies ist jedoch nicht gleichbedeutend mit einer generellen europaweiten Lieferpflicht, denn die Vertragsfreiheit der Händler muss und wird nach aktuellem Stand unangetastet bleiben. Auch soll nur das unberechtigte Geoblocking ausgemerzt werden. Ausnahmen sind weiterhin möglich, wenn sie aus objektiven und nachprüfbaren Gründen, wie dem Mehrwertsteuerrecht oder Vorschriften zum Schutz des Gemeinwohls, erfolgen.

Die neuen Vorschriften sollen ab Anfang 2018 in allen EU-Mitgliedstaaten gelten, was den Anbietern viele Monate Zeit lässt, um sich auf die Anwendung der neuen Vorschriften einzustellen.

Pläne zum Geoblocking noch verbesserungswürdig

Auch wenn die Maßnahmen schon ein guter Anfang sind, so sind sie dennoch noch verbesserungswürdig. Wie eingangs erwähnt, ist es das Zusammenspiel vieler Gründe, die den grenzüberschreitenden Handel noch hindern.

Nicht nur Praktiken wie das Geoblocking hemmen den länderübergreifenden E-Commerce, sondern ebenso Handelsbarrieren, Rechtszersplitterung, logistische Hürden oder die Angst vor Zahlungs- oder Warenausfällen. Daher wäre es für die Branche wünschenswert, wenn die EU sich auf den Abbau dieser konkreten Handelsbarrieren fokussieren würde.

Der Händlerbund hilft!

Eine Internationalisierung ihrer Shops verursacht vielen Händlern einen enormen Mehraufwand bei der ohnehin schon komplexen rechtlichen Absicherung ihrer Internetpräsenzen. Der Händlerbund steht Online-Händlern bei juristischen Fragen als kompetenter Partner zur Seite. Wenn Sie sich als Kunde von Bigware für die umfangreichen Rechtsdienstleistungen des Händlerbundes entscheiden, erhalten Sie mit dem Rabattcode P515#M1#2012 im ersten Jahr einen Nachlass von 2 Monaten auf das Mitgliedschaftspaket Ihrer Wahl. Jetzt informieren!

Über die Autorin

Yvonne Bachmann ist seit 2013 als Rechtsanwältin für den Händlerbund tätig. Dort berät sie Online-Händler in Rechtsfragen und berichtet auf dem Infoportal OnlinehändlerNews regelmäßig zu Rechtsthemen, welche die E-Commerce-Branche bewegen.
Außerdem ist sie eine bundesweit gefragte Referentin, Interviewpartnerin und Gastautorin.

Kleiner Leitfaden zur Rechtssicherheit im E-Commerce

Onlinehändler müssen vor allem im Endkundengeschäft (B2C) zahlreiche gesetzliche Vorschriften beachten, die fast nicht mehr zu überblicken sind. Dabei kann fast jeder Fehler in diesem Bereich wettbewerbsrechtlich u. a. von Mitbewerbern, Verbraucherschutzverbänden oder der Wettbewerbszentrale abgemahnt werden. Abmahnungen gehören daher mittlerweile zum Alltag von Onlinehändlern und richten teilweise hohe finanzielle Schäden an.

Tipp 1: Widerrufsbelehrung
Der wohl relevanteste Themenkomplex im E-Commerce-Recht betrifft das seit dem 13.06.2014 geltende neue Widerrufsrecht und die korrekte Belehrung des Verbrauchers. Das gesetzliche Muster finden Sie hier: Widerrufsbelehrung (http://www.gesetze-im-internet.de/bgbeg/art_248anlage_1.html). Neuerdings müssen Händler Verbrauchern auch das Muster für die Widerrufserklärung zur Verfügung stellen: Widerrufsformular (http://www.gesetze-im-internet.de/bgbeg/art_248anlage_2.html). Für beide Muster gilt, dass diese wegen des bestehenden Abmahnrisikos nur entsprechend der gesetzlichen Gestaltungshinweise abgeändert werden sollten. Da die Formulierungen gesetzlich vorgegeben sind, sollten jegliche „freie“ Abänderungen der Texte unterbleiben. Insbesondere die Widerrufsbelehrung bietet dabei sehr viele unterschiedliche Optionen, die individuell für den einzelnen Shop ausgewählt werden müssen.

Tipp 2: Bestellbutton
Bereits seit dem 01.08.2012 ist die sog. Button-Lösung in Kraft. Die bis zur Gesetzesänderung üblichen Buttons wie „bestellen“ oder „Bestellung abgeben“ reichen danach nicht mehr aus. Sie müssen durch Formulierungen wie „zahlungspflichtig bestellen“, „kostenpflichtig bestellen“, „kaufen“ oder „Jetzt kaufen“ ersetzt werden.

Hohe Geldbuße bei Verstoß gegen USK und FSK im Onlinehandel

Shopbetreiber müssen für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes sorgen, sofern Sie Produkte mit Altersfreigabe handeln. Bei Verstoß droht nicht nur eine Abmahnung sondern auch eine empfindliche Geldbuße von bis zu 50.000 Euro. Einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main zufolge stellt ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz eine Ordnungswidrigkeit dar. Und weder der Zusteller noch die Erziehungsberechtigten können juristisch belangt werden.

Rechtsexperte empfehlen, dass Produkte, die der Altersfreigabe „USK“ (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) oder „FSK ab 18“ unterliegen, in jedem Fall als solche gekennzeichnet sein müssen. Das OLG Frankfurt beruft sich hierbei auf das Jugendschutzgesetz § 12 Absatz 2. Darin enthalten sind konkrete Vorgaben, an welcher Position und in welcher Größe der Hinweis zu erfolgen hat. Das Zeichen ist auf der Frontseite der Hülle links unten auf einer Fläche von mindestens 1.200 Quadratmillimetern anzubringen.

Onlineshops des stationären Handels holen auf

Eine Studie des IFH Köln beweist: Die deutschen Online-Shopper geben fast jeden dritten Euro in Shops ursprünglich stationärer Händler aus. Laut der aktuellen Hochrechnung steuert der Online Handel 2014 auf ein neues Rekordhoch mit einem Marktvolumen von voraussichtlich knapp 43 Milliarden Euro zu.

Ergebnisse des neuen „IFH-Branchenreport Online-Handel“ zeigen, dass auch stationäre Händler mit ihren rund 80 000 Online-Shops ihre Position im E-Commerce behaupten und zwischenzeitliche Anteilsverluste teilweise wieder aufholen konnten. So werden im Jahr 2014 voraussichtlich über diesen Vertriebsweg rund 13 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Plus von 15 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr, entspricht.

IBM entdeckt mit Supercomputer Watson den Online-Handel

Kann IBMs Supercomputer Watson den E-Commerce verändern? Schlappe 100 Millionen US-Dollar wurden investiert und rund 2.000 Mitarbeiter sollen den Supercomputer in den Online-Handel begleiten

Bekannt wurde der Rechner im Jahr 2011, als er in der US-Quizshow „Jeopardy“ erstmals menschliche Kandidaten besiegte. Seitdem versucht IBM seinen Superrechner mit bislang überschaubarem Erfolg zu vermarkten. Nach den Geschäftsfeldern Healthcare und Human Ressources schickt IBM seinen Supercomputer nun in den E-Commerce.

Watson wird zum Shop-Assistenten

Bislang konnte IBM mit Watson nur weniger als 100 Millionen US-Dollar generieren. Doch das Technologieunternehmen erwartet von seinem Supercomputer deutlich mehr: In den nächsten zehn Jahren soll Watson laut IBM-CEO Ginny Rometty rund 10 Milliarden US-Dollar umsetzen.

Durch eine Kooperation mit dem Unternehmen für Shopsoftware Fluid, soll Watson in den nächsten Jahren den Online-Handel verändern. IBM Watson werde den Online-Handel um die Erfahrung bereichern, die wir heute in realen Ladengeschäften mit kundigen Verkäufern schon hätten, sagte Fluid-Geschäftsführer Kent Deverell gegenüberZDNet.com.

Gemeinsamt mit Fluid entwickelt IBM gerade eine personalisierte Shopping-App, die durch den Superrechner Watson betrieben werden soll. Damit soll Watson zum persönlichen Assistenten von Online-Shoppern werden, sagt IBM in einer Mitteilung.

Die App trägt den Namen „Fluid Expert Shopper (XPS)“. „Die App erlaubt es den Verbrauchern, sehr spezifische Fragen zu stellen, ähnliche wie sie es mit einem Fachverkäufer im Einzelhandel tun würden. Watson wird dann persönlich zugeschnittene Antworten geben“, so IBM.

Der Supercomputer weiß, was die Kunden wollen

Zunächst wird der Supercomputer Watson testweise für „The North Face“ eingesetzt. Das US-Unternehmen ist auf Outdoor-Bekleidung spezialisiert und arbeitet schon seit Jahren mit dem Softwareentwickler Fluid zusammen.

Das Besondere an Watson, der den Namen von IBM-Gründer Thomas Watson trägt: Er soll lernfähig sein und kann anders als herkömmliche Computer nicht nur Wissen abrufen, sondern auch Zusammenhänge zwischen Themenfeldern und Fragen herstellen. Dies ist das Online-Roulette-Spiel Website, die IBM-Mobiltechnologie für Spielautomaten Websites kostenlos als pdf ist weit verbreitet auf Slott verwendet. Watson würde die Frage erkennen und je nach Jahreszeit, Wetterlage und gespeicherte Informationen über den Kunden, individuelle Produktvorschläge machen. Zudem würde sich Watson wahrscheinlich die Interaktion mit dem Kunden für die nächste Bestellung merken.

Neben dem Online-Handel hält sich IBM noch weitere Geschäftsfelder für Watson offen, wie ein Werbevideo des Unternehmens nahelegen soll:

Quelle: Onlinehändler News.de

Wachstumspotenziale des Online-Handels

Die Unternehmensberatung AT Kearney hat das Wachstumspotenzial für E-Commerce in 186 Ländern untersucht. Laut Studie „The 2013 Global Retail E-Commerce Index“ sind die vielversprechensten Wachstumsmärkte China, Japan und die USA. Deutschland belegt Platz 6. Bis 2017 soll der deutsche E-Commerce-Markt um jährlich 12 Prozent zulegen – und damit schneller wachsen als jeder andere in Westeuropa.

So habe Zalando seine Umsätze verdoppelt und auch herkömmliche Händler wie Media Markt würden durch Übernahmen und Zusammenschlüsse online aktiv. Hinzu komme die gute Infrastruktur mit einer Internet-Penetration von 83 Prozent. Die Studie untersucht außerdem die Rolle der mobilen Kommunikation und von Social-Media in der Entwicklung des E-Commerce. So nutzten beispielsweise 93 Prozent der brasilianischen Mobiltelefonbesitzer ihre Geräte, um die Angebote des Handels abzurufen. In Großbritannien seien es über die Hälfe. In einem weiteren Schritt kategorisiert die Untersuchung die verschiedenen Märkte in drei Typen: Next Generation Markets, Established and Growing Markets und Digital DNA Markets, deren Verbraucher sich durch ihre hohe Technikaffinität auszeichnen.

Die Länder wurden anhand von vier Hauptkriterien bewertet: Online-Marktattraktivität (40 Prozent), Verbraucherverhalten (20 Prozent), Infrastruktur (20 Prozent) und Wachstumspotenzial (20 Prozent).

Quelle: Lebensmittelzeitung

Arbeitsamt will Hartz-IV-Empfänger im Internet überwachen

Die deutsche Arbeitsagentur hat laut einem Zeitungsbericht ein Gesetz vorgeschlagen, um Nebeneinkünfte der Hartz-IV-Empfänger auf Ebay & Co. überprüfen zu können.

Das wachsende Geschäft im Onlinehandel hat jetzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf den Plan gerufen: Einem Bericht der Bild Zeitung zufolge will die BA Aktivitäten von Hartz-IV Empfänger im Internet überwachen. Ziel ist es so die Nebeneinkünfte im E-Commerce aufzudecken. Die BA habe die „Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Erhebung von Daten im Internet“ vorgeschlagen, berichtete die „Bild“-Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf einen Bericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Rechtsvereinfachung beim Arbeitslosengeld II.

Dem Bericht zufolge strebt die BA auch eine Ausweitung des Datenabgleichs mit anderen Behörden an: So sollten künftig auch die Daten von Hartz-IV-Beziehern über deren Vermögensanlagen bei Versicherungen sowie Informationen der Grundbuchämter an Jobcenter übermittelt werden. Auch sollten nicht mehr nur die Daten des Hartz-IV-Empfängers selbst, sondern auch die „sämtlicher Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft“ bei anderen Sozialbehörden und Einrichtungen abgerufen werden dürfen, berichtete die „Bild“.

Eine BA-Sprecherin sagte laut Spiegel Online: „Der Handel im Internet hat in den vergangenen Jahren massiv zugelegt. Wir wollen prüfen können, ob Leistungsempfänger Einnahmen erzielen, durch die sie ihre Ansprüche auf Unterstützung verlieren.“ Vorstellbar sei etwa eine Kooperation mit dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), das bereits in diesem Bereich Daten erhebe.

Die Kritik für solch abstrusen Pläne ließ nicht lange auf sich warten. Die BA musste sich Vorwürfe wie „Datenkrake“, „NSA 2.0“, „Internetschnüffelei“ gefallen lassen. ZURECHT! Derlei Wahnsinn Daten zu sammeln erinnert mich an alte Zeiten vor 1990. Haben die verirrten Seelen in der BA nichts gelernt? Und außerdem, was soll das Ganze bringen? Wer tatsächlich als Hartz-IV Empfänger etwas hinzu verdienen will/muss weil er sonst nicht über die Runden kommt, der kann es auch geschickter anstellen, ohne dass es offensichtlich wird. Dafür dann aber alle Bundesbürger auszuschnüffeln und jeden erst einmal unter einen Anfangsverdacht zu stellen, geht gar nicht !

Die Mehrheit der Deutschen kaufen online

Der Online-Shop Markt in Deutschland ist weiter auf dem Vormarsch. Bereits schon zwei Drittel ( 65%) der Deutschen nutzen das Internet um Waren oder Dientsleistungen zu kaufen.
Im europäischen Vergleich (45 Prozent) sind das verheißungsvolle Zahlen. Noch vor fünf Jahren lag dieser Wert in Deutschland bei 53% und innerhalb der EU bei 32%.

Der E-Commerce-Boom findet insbesondere in Nord- und Westeuropa statt. Den größten Anteil bei den Online-Shoppern haben folgende Länder innerhalb der EU:

Norwegen (76 Prozent)
Schweden (74 Prozent)
Dänemark (73 Prozent)
Großbritanien (73 Prozent)
Luxemburg (68 Prozent
Deutschland (65 Prozent)

In den südlichen – oder östlichen Regionen der EU ist der E-Commerce bislang noch nicht so sehr ein Thema. Das zeigen die Werte im Vergleich zu den Top sechs EU-Ländern.

Spanien (31 Prozent)
Italien (17 Prozent)
Rumänien (5 Prozent

Mit eines der Gründe für die noch relativ schwache Verbreitung des Online Handels ist die Verbreitung der Internet-Zugänge. In Deutschland und Skandinavien verfügt fast jeder Haushalt über eine schnelle Internetverbingung.

Für Online-Shop Betreiber ist es also wichtig, auch auf solche Kennzeichen zu achten.

DHL Paketzustellungen am Abend

Die Deutsche Post-Pakettochter DHL wird ab sofort in Berlin Sendungen auch am Abend zustellen. Bisher war dieser Service nur im Ruhrgebiet und in Köln verfügbare und soll jetzt ausgedehnt werden, teilte der Konzern am Mittwoch in Bonn mit. Noch im Oktober werde München folgen. Bis Mitte nächsten Jahres solle die Abendzustellung in allen Ballungsräumen möglich sein. Dieses wird dem Online-Handel mit Sicherheit helfen.

Für Einkäufe in letzter Minute war das Internet bisher nur bedingt geeignet. Wem morgens einfällt, dass er Abends noch etwas braucht braucht, kann schlecht darauf warten, dass der Paketbote irgendwann am nächsten Tag die Bestellung vorbeibringt. Aber im Wettbewerb um Marktanteile und Kunden wird das Online-Shopping immer komfortabler. „Same Day Delivery“ lautet die Antwort der Paketdienste.

Neue Expressangebote sorgen dafür, dass bestellte Ware am Abend, manchmal auch binnen weniger Stunden beim Kunden ist – und zwar zu genau definierten Zeiten, wenn dieser auch da ist, um die Bestellung in Empfang zu nehmen.

Was in den USA und Großbritannien in vielen Städten schon funktioniert, wird sich auch in Deutschland durchsetzen und dem E-Commerce neue Geschäftsfelder erschließen. Die zügige Ausweitung der  DHL-Abendzustellung von online bestellten Lebensmitteln nach ersten Versuchen in Köln und im Ruhrgebiet ziegt, dass dieses Angebot scheinbar gut angenommen wird.  Noch ist „Same Day“ ein Nischenprodukt, aber eines mit enormen Wachstumspotential. Der stationäre Einzelhandel wird es zu spüren bekommen.

Quelle: FAZ

Onlinehandel wächst zweistellig

Die Top 100 E-Shops, angeführt von Amazon und Otto, erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von 18,5 Mrd. Euro.  Das ist eine Steigerung von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Angeführt wird das Ranking erneut durch Amazon mit 4,8 Milliarden Euro Umsatz. Der weltgrößte Onlinehändler ist mit einigen weiteren Shops wie javari.de, de.buyvip.com im Markt vertreten. Otto.de, das Flagship der Otto Group im E-Commerce, generierte 1,7 Milliarden Euro Umsatz. Einige weitere zum Konzern gehörige bekannte Shops wie bonprix.de oder baur.de rangieren unter den Top 100. An dritter Stelle folgt notebooksbilliger.de mit einem Umsatz von 485 Millionen Euro.

Die Daten der Studie beruhen  auf einer Händler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben aus Geschäftsberichten, Pressemitteilungen und Unternehmenswebsites. Schwerpunkt der Untersuchung waren B2C-Onlineshops für physische und digitale Güter. Betreibt ein Unternehmen mehrere Onlineshops, so wurde jeder Shop separat betrachtet.

Online-Handel in D

Quelle: EHI